Wechsel von Subversion auf Git

Vor einiger Zeit hatte ich mir mal einen kleinen Überblick über Online-Repositories verschaft, um mein Subversionserver zu hause abschalten zu können. Allerdings fand ich damals keinen Dienst, kostenlos private Repositories bereitstellt.

Mit Bitbucket von Atlassian habe ich jetzt aber einen Dienst gefunden, der genau das bietet. Die einzige Beschränkung ist die Anzahl Nutzer, die darauf arbeiten, aber das trifft mich ja nicht.

Also angemeldet und was sehe ich…es wird nur Git oder Mercurial angeboten. Letzteres kenne ich garnicht und ersteres ist im Netz sehr verbreitet.

Aber: mein Repository läuft mir Subversion. Bitbucket bietet hier einen Importer, der solche Repositores importieren kann. Funktionierte bei meinem privaten Server nicht, weil das SSL-Zertifikat nicht akzeptiert wurde.

Also die Repositories in Bitbucket angelegt und geklont. Git verhält sich hier anders als Subversion. Repositories mit einem Remoteserver legen eine komplette Kopie des Repositories auf den Clients ab. Gegen diese wird dann gearbeitet und commited.

Nach Abschluss der Arbeit wird dann per Push auf den Remoteserver geschoben. Das macht einen erstmal unabhängig vom Netzzugang. Bisher hatte ich aber noch keine Konflikte so dass ich gespannt bin, wie der Merge zwischen lokaler Kopie und Remoteserver erfolgt.

Die lokalen Workspaces habe ich dann in Git commited und danach per Push auf den Remoteserver übertragen.

Ein paar Fallstricke konnte ich mit Hilfe des Internets lösen:

  • Git commited keine leeren Ordner  -> Lösung
  • Git-Fehlermeldung bei größeren Projekten -> Lösung Postbuffer anpassen
  • Allgemeine Git-Tipps -> hier

Somit kann ich meinen eigenen Subversionserver endlich abschalten 🙂

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